Termine

Liebe Gartenfreundinnen und Gartenfreunde,
                                     wir sollten dabei sein, denn es geht auch um unsere Existenz!

    Samstag ist ein wichtiger Tag – wir gehen in Berlin auf die Straße. Bei der „Wir haben es satt“-Demo streiten wir für nachhaltige Landwirtschaft, Artenvielfalt und die gerechte Verteilung der EU-Agrarsubventionen. Es geht um viel. Auch, weil ein Netzwerk namens „Land schafft Verbindung“ am Tag vorher eine Gegendemo macht. Unter dem Einfluss der Agrarlobby wird dabei ordentlich gegen Umweltschutz gestänkert.
       Wir brauchen also am Samstag einen starken Protest mit tollen Bildern in der Presse. Daher haben wir Ihnen unsere Mail zur Demo nochmal angehängt – bitte lesen!

  Herzlich
    Lynn Gogolin-Grünberg, Campaignerin

 

Margeriten, Kornblumen und Wiesensalbei sprießen aus dem Boden. Bienen und Schmetterlinge fliegen von Blüte zu Blüte, die Luft ist von Summen und Brummen erfüllt. Ein ganz normaler Frühlingstag – zumindest war das einmal so. Tatsächlich wird es immer leiser auf unseren Wiesen und Feldern. In Deutschland ist der Insektenbestand in den letzten zehn Jahren dramatisch gesunken – teilweise um bis zu 67 Prozent.

     

    Der Grund: Monotone Ackerlandschaften breiten sich immer weiter aus. Hier finden Bienen und Schmetterlinge kaum noch Nahrung. Pestizide rieseln auf die Felder – tödlich für die Insekten. Viele Landwirt*innen wollen etwas für die Bienen tun, können es sich aber nicht leisten. Denn die EU verteilt ihre Agrarhilfen ungerecht: Ökologisch verträglich wirtschaftende Bäuer*innen erhalten kaum Geld, der Großteil geht an die industrielle Landwirtschaft.

     

    Doch es gibt Hoffnung. Wir können jetzt erreichen, dass die EU das Richtige belohnt: Landwirtschaft, die die Artenvielfalt erhält. Demnächst verteilt Brüssel die EU-Agrarsubventionen neu – insgesamt 60 Milliarden Euro pro Jahr. Die Frage ist, wer das Geld bekommt: Geht es wie bisher vor allem an große Agrarfabriken, die auf Monokulturen und Pestizide setzen? Oder vermehrt an Bäuer*innen, die naturnah wirtschaften und so Bienen und Insekten schützen?

     

    Die entscheidenden Agrarpolitiker*innen sind am Samstag, den 18. Januar in Berlin. Wir empfangen sie dort mit einer riesigen „Wir haben es satt”-Demo und machen ihnen unmissverständlich klar: Stoppt das Artensterben. Mit mehr als 90 Organisationen rufen wir zum Protest auf. Bäuer*innen, Imker*innen und Gärtner*innen sowie ganz viele Verbraucher*innen streiten gemeinsam für die Agrarwende.

Kommen auch Sie zur Demo in Berlin.

     


    Zeit: Samstag, 18. Januar 2020, 12 Uhr
    Ort: Brandenburger Tor, Berlin (Stadtplanlink)



NABU News 2020 Januar :


Weniger Vögel am Futterhaus


Zwischenergebnisse zur Stunde der Wintervögel

- mitmachen bis 20.Januar -

 

Ordentliche Mitgliederversammlung

mit Wahl des Vorstandes  


am 26.04.2020


im Vereinshaus Holunderbusch


Beginn 10:00 Uhr